Heeresgeschichtliches Museum

Wettbewerbsbeitrag


Das Ausstellungskonzept sieht eine Möblierung des Raumes vor, die eine klare Wegführung mit Plätzen an dem Kapitelbeginn vorgibt, ohne die raumbestimmende Gewölbestruktur in ihrer vollen Tiefe und Größe einzuschränken.

Neben den Eingangs­vitrinen strukturieren weitere Vitrinen und zentral platzierte „Tische“ den Raum. Diese Tische sind nicht nur Präsentationsflächen, sondern bewusst als Tische erkennbar gestaltet – sie laden zum Austausch, zum Verweilen und zum Reflektieren ein.

Darüber hinaus übernehmen sie eine zentrale Rolle für die Dramaturgie der Ausstellung: Als verbindende Leitlinie gliedern sie den Raum in die einzelnen Kapitel. Sie dienen als Vitrinen, als Plattformen für Screens oder Audioeinheiten, als Präsentationsflächen und als Sitzgelegenheiten. Sie bestimmen, flexibel kombinier- und positionierbar, gemeinsam die Kontinuität in unterschiedlichen Abfolgen die Geschichte.

Durchblicke zu späteren oder zukünftigen Ereignissen der Geschichte werden durch die Anordnung vertikaler Trennelemente von Objekt und Textkörper in den Spalt zwischen den Tischen ermöglicht.

Die Eingangsarrangements setzen sich jeweils aus drei Elementen zusammen: einer Stele mit den Kapiteltexten, einer Objektvitrine und einer bodeneben eingelassenen Zugangs„schwelle“. Gemeinsam bilden sie „Tore“ zu den einzelnen Kapiteln.

Die „Tischplatten“ bestehen aus einem Rahmen aus hellgrau durchgefärbtem MDF. Je nach Bedarf kann darin entweder eine Glasplatte eingelegt werden - wodurch eine Vitrine entsteht - oder eine weiße Holzplatte, die als Auflager- bzw. Präsentationsfläche dient. Auf Tischbeinen gelagert, sind die Platten unterfahrbar und damit barrierefrei nutzbar.


Facts

Bundesministerium f. Landesverteidigung

Wien

2025

Auslober

Ort

Planung

Team

Gustav Pichelmann

Markus Pichler

Leonie Schleyer

Projektleitung

Mitarbeit